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Scindapsus pictus
Scindapsus pictus
Silberne Efeutute · Satin Pothos
✓ Hängt, rankt oder klettert
✓ Auch für hellen Halbschatten
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Beschreibung
Beschreibung
Grüne Hängepflanzen gibt es viele, Silber kaum
Wer eine Hängepflanze für innen sucht, landet fast immer bei grünen oder gelb gestreiften Blättern. Die sehen auf dem Regal hübsch aus, wirken in einem Raum mit wenig Sonne aber schnell dunkel und schwer.
Dazu kommt, dass viele Hängepflanzen nur am hellen Fenster richtig wachsen und an einem schattigeren Platz bald kahl werden.
Scindapsus pictus: Herzblätter mit Silberglanz
Der Scindapsus pictus, auch Silberne Efeutute oder Satin Pothos genannt, trägt matte, herzförmige Blätter mit silbernen Flecken, die im Licht seidig schimmern. Du wählst zwischen 'Argyraeus' mit kleinen Blättern und feinen Silberpunkten, 'Trebie' mit großflächigem Silber oder 'Trebie' fertig in der Ampel zum Aufhängen. Er lässt seine Ranken über Regal und Schrank fallen, klettert an einem Stab nach oben und kommt auch mit hellem Halbschatten gut zurecht.
Eigenschaften
Eigenschaften
- Art: Scindapsus pictus (Aronstabgewächse), Sorten 'Argyraeus' und 'Trebie'
- Ausführungen: 'Argyraeus' im Ø-12-cm-Topf · 'Trebie' im Ø-12-cm-Topf · 'Trebie' in der Ampel Ø 15 cm mit Aufhängebügel
- Höhe: Ø-12-cm-Topf ca. 15 cm über dem Topfrand laut Gärtnerei, mit Topf rund 25 cm · Ampel ca. 25 cm laut Gärtnerei, Ranken hängen über den Rand
- Blätter: Herzförmig, matt und seidig, dunkel- bis graugrün mit silbernen Flecken
- 'Argyraeus': Kleinere, dunkelgrüne Blätter mit feinen Silberpunkten und silbrigem Rand
- 'Trebie': Größere, graugrüne Blätter mit großflächigem Silber, im Handel auch als 'Exotica'
- Wuchs: Hängend oder mit Kletterhilfe rankend, eher langsam
- Lieferzustand: Im Kunststoff-Kulturtopf bzw. in der Kunststoff-Ampel, ohne Übertopf
- Standort: Hell bis halbschattig, ohne direkte Mittagssonne, 18–27 °C
- Hinweis: Giftig für Menschen und Haustiere (Calciumoxalat)
- Herkunft: Gärtnerei in den Niederlanden
Anwendung
Anwendung
- Aufstellen: Hell, aber ohne pralle Mittagssonne und ohne Zugluft platzieren.
- Gießen: Erst gießen, wenn die obersten zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind.
- Leiten: Ranken herabhängen lassen oder an einem Kokosstab aufbinden.

Standort
Hier fühlt sich dein Scindapsus pictus wohl: an einem hellen Platz ohne pralle Mittagssonne, etwa am Ost- oder Westfenster oder ein bis zwei Meter neben einem Südfenster. Hellen Halbschatten verträgt er gut, je mehr Licht er bekommt, desto kräftiger bleibt aber das Silber. Ideal sind 18 bis 27 °C, ohne kalte Zugluft und nicht direkt über der Heizung. Er mag lockere, durchlässige Erde für Grünpflanzen. Umgetopft wird im Frühjahr, wenn Wurzeln unten aus dem Topf wachsen, in einen nur wenig größeren Topf.
Pflege
So bleibt dein Scindapsus pictus glücklich: Gieß erst, wenn die obersten zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind, und gieß Wasser, das nach einer Viertelstunde im Übertopf steht, wieder ab. Der häufigste Fehler ist zu viel Wasser, erkennbar an gelben, weichen Blättern. Rollen sich die Blätter dagegen ein, hat er Durst. Wisch das Laub ab und zu mit einem feuchten Tuch ab, damit das Silber glänzt. Von April bis September bekommt er alle drei bis vier Wochen Grünpflanzendünger, im Winter nicht.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen 'Argyraeus' und 'Trebie'?
Beide gehören zur Art Scindapsus pictus. 'Argyraeus' hat kleinere, dunkelgrüne Blätter mit feinen Silberpunkten und oft einem schmalen silbrigen Rand, sie wirkt zierlich und dunkel.
'Trebie' trägt größere Blätter, auf denen das Silber große Flächen bedeckt, sie wirkt heller und fast metallisch. Wir empfehlen 'Argyraeus' für schmale Regale und 'Trebie' als hellen Akzent.
Wie groß ist die Pflanze bei Lieferung?
Laut Gärtnerei wächst die Pflanze im Ø-12-cm-Topf etwa 15 cm über den Topfrand, mit Topf sind es rund 25 cm. Die Ampel mit Ø 15 cm ist laut Gärtnerei etwa 25 cm hoch. Bei beiden hängen einzelne Ranken bereits über den Rand.
Weil jede Pflanze etwas anders wächst, kann deine ein wenig kleiner oder größer ausfallen.
Was ist bei der Ampel dabei?
Die Ausführung „'Trebie' · Ampel Ø 15 cm“ kommt in einem Hängetopf aus Kunststoff mit Aufhängebügel und Haken. Du kannst sie direkt an einen Deckenhaken oder eine Wandhalterung hängen.
Wir empfehlen, nach dem Gießen kurz zu prüfen, dass kein Wasser mehr nachtropft.
Ist Scindapsus Exotica dasselbe wie 'Trebie'?
Im Handel werden beide Namen meist für dieselbe großblättrige, stark versilberte Form des Scindapsus pictus verwendet. 'Trebie' ist dabei ein Handelsname aus den Niederlanden.
Wenn du also eine Exotica suchst, bekommst du mit der 'Trebie' eine Pflanze mit sehr ähnlichem Aussehen.
Was ist der Unterschied zwischen Scindapsus und Efeutute?
Der Scindapsus pictus wird oft Silberne Efeutute genannt, ist botanisch aber eine eigene Gattung. Die echte Efeutute heißt Epipremnum aureum.
Am einfachsten erkennst du den Unterschied am Blatt: Der Scindapsus hat matte, etwas dickere Blätter mit silbernen Flecken, die Efeutute glänzende Blätter mit gelber oder weißer Zeichnung. Pflege und Wuchs sind sehr ähnlich.
Welcher Standort ist ideal?
Wir empfehlen einen hellen Platz ohne direkte Mittagssonne, etwa am Ost- oder Westfenster. Auch hellen Halbschatten verträgt er gut.
Ideal sind 18 bis 27 °C, nicht dauerhaft unter 15 °C und ohne kalte Zugluft.
Verträgt der Scindapsus wenig Licht?
Er kommt mit weniger Licht aus als viele andere Zimmerpflanzen, ganz dunkel darf es aber nicht sein. An einem schattigen Platz wächst er langsamer, die Triebe werden länger und das Silber blasser.
Wir empfehlen einen Platz, an dem du tagsüber ohne Lampe gut lesen kannst.
Wie oft muss ich gießen?
Gieß erst, wenn die obersten zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind. Im Sommer ist das meist etwa einmal pro Woche der Fall, im Winter deutlich seltener.
Staunässe verträgt er nicht: Wasser, das nach einer Viertelstunde im Übertopf steht, gießt du ab.
Warum rollen sich die Blätter ein?
Eingerollte Blätter sind beim Scindapsus meist ein Zeichen für Durst. Nach dem Gießen entrollen sie sich innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder.
Rollen sie sich trotz feuchter Erde ein, kann sehr trockene Heizungsluft oder zu viel direkte Sonne die Ursache sein.
Warum bekommt mein Scindapsus gelbe Blätter?
Der häufigste Grund ist zu viel Wasser. Bleibt die Erde lange nass, leiden die Wurzeln, und die Blätter werden gelb und weich.
Wir empfehlen, die Erde stärker abtrocknen zu lassen und Wasser im Übertopf abzugießen. Einzelne gelbe Blätter ganz unten sind dagegen normal, wenn die Pflanze alte Blätter abwirft.
Ist der Scindapsus giftig?
Ja. Er enthält in Blättern und Trieben Calciumoxalat-Kristalle, die beim Kauen Mund und Rachen reizen. Die amerikanische Tierschutzorganisation ASPCA führt den Satin Pothos als giftig für Katzen und Hunde.
Wir empfehlen einen Platz außer Reichweite von Haustieren und kleinen Kindern, zum Beispiel in der Ampel.
Ist der Scindapsus luftreinigend?
Dafür gibt es keinen belastbaren Beleg. Eine einzelne Zimmerpflanze verändert die Raumluft in einer Wohnung kaum messbar.
Wir versprechen deshalb keine Luftreinigung. Der Scindapsus ist eine Zierpflanze.
Wie kann ich den Scindapsus vermehren?
Am einfachsten über Stecklinge im Frühjahr oder Sommer. Schneid einen Trieb mit zwei bis drei Blättern knapp unter einem Knoten ab, also der Verdickung, an der Blatt und Luftwurzel sitzen.
Stell ihn in ein Glas Wasser oder direkt in feuchte Erde. Nach einigen Wochen bilden sich neue Wurzeln.
Wann und wie topfe ich ihn um?
Erst wenn Wurzeln unten aus dem Topf wachsen, meist nach ein bis zwei Jahren, am besten im Frühjahr. Wir empfehlen einen nur zwei bis drei Zentimeter größeren Topf und lockere Grünpflanzenerde, gern mit etwas Perlite.
Gönn der Pflanze nach der Ankunft zuerst ein paar Wochen Eingewöhnung.
Welcher Übertopf passt?
Zum Ø-12-cm-Topf passt ein Übertopf mit etwa 13 bis 14 Zentimetern Innendurchmesser. Die Ampel hängst du direkt auf, sie braucht keinen Übertopf.
Wir empfehlen, kurz nach dem Gießen nachzusehen und Wasser, das sich am Boden sammelt, auszugießen.
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Scindapsus pictus: Herzblätter mit silbernem Schimmer
Der Scindapsus pictus fällt sofort durch seine Blätter auf: herzförmig, etwas fester als bei vielen Rankpflanzen und mit silbernen Flecken, die je nach Lichteinfall seidig glänzen. Die Oberfläche ist matt statt glänzend, deshalb wirkt das Laub fast wie Stoff. Die Pflanze gehört zu den Aronstabgewächsen und stammt aus den feuchten Wäldern Süd- und Südostasiens, wo sie mit Haftwurzeln an Baumstämmen emporklettert. Im Zimmer bleibt sie handlich und lässt ihre Triebe locker über den Topfrand fallen. Jedes Blatt trägt sein eigenes Muster, und gerade das macht den Reiz dieser Pflanze aus.
Hängepflanzen für innen: warum der Scindapsus so gut passt
Gute Hängepflanzen für innen brauchen lange, biegsame Triebe, kommen ohne volle Sonne aus und verzeihen auch mal einen vergessenen Gießtag. Der Scindapsus pictus bringt alle drei Eigenschaften mit. Auf einem hohen Regal, einem Schrank oder einer Fensterbank fallen seine Ranken mit der Zeit weit nach unten und bilden einen silbrig-grünen Vorhang. Besonders einfach geht das mit der Ausführung in der Ampel, die du direkt an einen Deckenhaken hängen kannst. Weil er nicht an Südfenster gebunden ist, eignet er sich auch für Flur, Schlafzimmer oder Arbeitsecke, solange dort genug Tageslicht ankommt.
Scindapsus Pflege: Licht, Wasser und ein paar Handgriffe
Bei der Scindapsus Pflege kommt es vor allem auf das Gießen an. Lass die oberste Erdschicht zwei bis drei Zentimeter tief abtrocknen, bevor du wieder gießt, und schütte überschüssiges Wasser aus dem Übertopf. Die Pflanze zeigt dir übrigens selbst, wann sie Durst hat: Ihre Blätter rollen sich dann leicht ein und richten sich nach dem Gießen wieder auf. Ein heller Platz ohne direkte Mittagssonne hält das Silber kräftig, Temperaturen zwischen 18 und 27 °C sind ideal. Von April bis September genügt alle drei bis vier Wochen etwas Grünpflanzendünger, im Winter pausierst du.
Scindapsus pictus 'Argyraeus': kleine Blätter, feine Silberpunkte
Die Sorte 'Argyraeus' ist die klassische Form des Scindapsus pictus. Ihre Blätter bleiben eher klein, sind tief dunkelgrün und mit zahlreichen feinen Silberpunkten übersät, dazu kommt oft ein schmaler silbriger Rand. Dadurch wirkt sie dichter und dunkler als die großblättrigen Sorten und passt gut zu hellen Wänden und Holz. Der Name geht auf das griechische Wort für Silber zurück. Wer eine kompakte, zierliche Hängepflanze für ein schmales Regal oder den Schreibtisch sucht, ist mit ihr gut beraten.
Satin Pothos, Silberrebe, Silberne Efeutute: die Namen erklärt
Im Handel begegnet dir der Scindapsus pictus unter vielen Namen. Satin Pothos kommt aus dem Englischen und beschreibt die seidige Blattoberfläche, Silberrebe und Silberne Efeutute beziehen sich auf die silbernen Flecken und die rankende Wuchsform. Botanisch ist er allerdings keine Efeutute: Die echte Efeutute heißt Epipremnum aureum und gehört zu einer anderen Gattung, auch wenn beide Aronstabgewächse sind und ähnlich wachsen. Am Blatt erkennst du den Unterschied gut, denn der Scindapsus trägt matte, etwas dickere Blätter mit Silber statt glänzender Blätter mit Gelb oder Weiß. In der Pflege sind sich beide dagegen sehr ähnlich.
Scindapsus Trebie oder Exotica: großflächiges Silber
Die Sorte 'Trebie' trägt deutlich größere Blätter als 'Argyraeus', und das Silber bedeckt oft weite Teile der Blattfläche, sodass nur die Adern und einzelne Felder graugrün bleiben. Dadurch wirkt sie insgesamt heller und fast metallisch. Im Handel wird sie häufig auch als Scindapsus Exotica angeboten, beide Namen meinen im Grunde dieselbe großblättrige, stark versilberte Form. Bei uns bekommst du sie im Ø-12-cm-Topf oder fertig in der Ampel mit Ø 15 cm. Wer einen hellen Akzent für einen eher schattigen Raum sucht, greift am besten zur 'Trebie'.
Ist der Scindapsus giftig? Was du mit Haustieren wissen solltest
Ja, der Scindapsus pictus ist giftig. Wie viele Aronstabgewächse enthält er in Blättern und Trieben nadelförmige Calciumoxalat-Kristalle, die beim Kauen Mund, Zunge und Rachen reizen. Die amerikanische Tierschutzorganisation ASPCA führt den Satin Pothos als giftig für Katzen und Hunde, typisch sind starkes Speicheln, Schluckbeschwerden und Erbrechen. Als Hängepflanze lässt er sich zum Glück leicht außer Reichweite bringen, etwa in der Ampel oder hoch auf einem Schrank. Hat ein Tier oder ein Kind doch daran gekaut, frag bei deinem Tierarzt oder der Giftnotrufzentrale nach.
Der richtige Scindapsus Standort: hell, warm und ohne Zugluft
Ein guter Scindapsus Standort ist hell, bekommt aber keine pralle Mittagssonne ab, denn die verbrennt die Blätter. Ideal sind ein Ost- oder Westfenster oder ein Platz ein bis zwei Meter neben einem Südfenster. Auch etwas dunklere Ecken verträgt er, wächst dort aber langsamer und bildet weniger Silber. Wichtig sind gleichmäßige Temperaturen zwischen 18 und 27 °C, ohne kalte Zugluft und nicht direkt über der Heizung. Eine eher höhere Luftfeuchtigkeit, wie im Bad mit Fenster oder in der Küche, mag er besonders gern.
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