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Monstera adansonii
Monstera adansonii
Affenmaske · Monkey Leaf · Handelsname „Obliqua“
✓ Rankt hoch oder fällt locker
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Beschreibung
Beschreibung
Die Monstera adansonii Pflege wirkt kompliziert?
Löcher im Blatt, Luftwurzeln, Rankhilfe, Luftfeuchtigkeit: Wer sich in die Monstera adansonii verliebt, stößt schnell auf eine lange Liste an Regeln. Dazu kommt das Namens-Wirrwarr, denn dieselbe Pflanze wird mal als Monkey Leaf, mal als Monstera Obliqua verkauft.
Am Ende traust du dich nicht an die Pflanze, die dir eigentlich am besten gefällt.
Klein starten, ehrlich benannt
Diese Monstera adansonii kommt als Jungpflanze im Ø-6-cm-Topf mit etwa 12 cm Laub über dem Topfrand. Ihre schmalen, gesteppten Blätter tragen ovale Löcher in zwei Reihen. Im Handel heißt sie oft „Obliqua“, die seltene echte Monstera obliqua ist sie aber nicht. Ein heller Platz ohne pralle Sonne, Gießen bei angetrockneter Erde und später ein Moosstab: Mehr braucht die rankende Affenmaske nicht.
Eigenschaften
Eigenschaften
- Art: Monstera adansonii, im Handel auch „Obliqua“ oder Monkey Leaf
- Familie: Aronstabgewächse (Araceae)
- Höhe bei Lieferung: ca. 12 cm Laub über dem Topfrand laut Gärtnerei, mit Topf knapp 20 cm
- Topf: Anzuchttopf Ø 6 cm, ohne Übertopf
- Blätter: Schmal-oval und gesteppt, ovale Löcher in zwei Reihen, geschlossener Blattrand
- Wuchs: Kletternd mit Luftwurzeln, an einer Rankhilfe im Zimmer später 1–2 m
- Standort: Hell bis halbschattig, ohne direkte Mittagssonne
- Temperatur: 18–27 °C, nicht unter 15 °C
- Hinweis: Giftig für Menschen und Haustiere (Calciumoxalat)
- Herkunft: Gärtnerei in den Niederlanden
Anwendung
Anwendung
- Aufstellen: Auspacken und hell ohne direkte Mittagssonne aufstellen.
- Gießen: Gießen, sobald die obersten zwei Zentimeter Erde trocken sind.
- Umtopfen: Im Frühjahr mit Moosstab in einen Ø-9-cm-Topf setzen.

Standort
Hier fühlt sich deine Monstera adansonii wohl: an einem hellen Platz mit viel indirektem Licht, etwa am Ost- oder Westfenster oder hinter einem leichten Vorhang. Direkte Mittagssonne verbrennt die Blätter, in dunklen Ecken bildet sie kleinere Blätter mit weniger Löchern. Ideal sind 18 bis 27 °C, unter 15 °C sollte es auch nachts nicht fallen, und kalte Zugluft oder trockene Heizungsluft direkt über dem Heizkörper mag sie nicht. Als Substrat eignet sich lockere Zimmerpflanzenerde, gern mit etwas Pinienrinde oder Perlite. Umgetopft wird im Frühjahr, sobald die Wurzeln den kleinen 6-cm-Topf ausfüllen, in einen Topf mit etwa 9 cm Durchmesser und am besten gleich mit Moosstab.
Pflege
So bleibt deine Monstera adansonii glücklich: Gieße, sobald die oberen zwei Zentimeter der Erde trocken sind, im kleinen Topf ist das im Sommer oft schon nach wenigen Tagen der Fall. Der häufigste Fehler ist Staunässe, deshalb gießt du Wasser, das nach einer Viertelstunde im Übertopf steht, wieder ab. Wische die Blätter ab und zu mit einem weichen, feuchten Tuch ab und wirf dabei einen Blick auf die Unterseiten, damit dir Spinnmilben nicht entgehen. Von März bis September bekommt sie alle zwei bis vier Wochen Grünpflanzendünger in halber Dosis, im Winter legst du eine Pause ein.
Häufige Fragen
Ist das eine echte Monstera obliqua?
Nein. Die Gärtnerei liefert die Pflanze unter dem Handelsnamen „Obliqua“, botanisch ist es eine Monstera adansonii. Das erkennst du an den festeren Blättern, bei denen zwischen den Löchern deutlich mehr Blattfläche bleibt.
Die echte Monstera obliqua hat hauchdünne Blätter, die zum größten Teil aus Löchern bestehen können, und ist im Handel sehr selten.
Wie groß ist die Pflanze bei Lieferung?
Du erhältst eine Jungpflanze im grauen Anzuchttopf mit Ø 6 cm, ohne Übertopf. Die Gärtnerei gibt etwa 12 cm Laub über dem Topfrand an, mit Topf ist die Pflanze knapp 20 cm hoch.
Mit einer Rankhilfe wird sie im Zimmer über die Jahre 1 bis 2 Meter lang.
Ist die Monstera adansonii giftig für Katzen und Hunde?
Ja. Alle Pflanzenteile enthalten Calciumoxalat, das beim Anknabbern Mund und Schleimhäute reizt und zu Speicheln, Brennen und Erbrechen führen kann. Wir empfehlen einen Platz außer Reichweite von Haustieren und kleinen Kindern.
Welcher Standort ist ideal?
Wir empfehlen einen hellen Platz mit viel indirektem Licht, etwa am Ost- oder Westfenster oder hinter einem leichten Vorhang am Südfenster. Direkte Mittagssonne verbrennt die Blätter, in dunklen Ecken bildet sie kleinere Blätter mit weniger Löchern.
Wie oft muss ich gießen?
Gieße, sobald die oberen zwei Zentimeter der Erde trocken sind. Im kleinen 6-cm-Topf ist das im Sommer oft alle paar Tage der Fall, im Winter deutlich seltener.
Wasser, das nach einer Viertelstunde im Übertopf steht, gießt du ab, denn Staunässe lässt die Wurzeln faulen.
Warum bekommt meine Monstera adansonii gelbe Blätter?
Einzelne gelbe Blätter ganz unten sind normaler Blattwechsel. Vergilben mehrere Blätter gleichzeitig, ist meist die Erde zu lange nass oder der Platz zu kalt.
Lass die Erde dann abtrocknen, prüfe den Übertopf auf stehendes Wasser und stell die Pflanze wärmer und heller.
Warum werden die Blattränder braun?
Braune, trockene Ränder und Spitzen entstehen meist durch trockene Heizungsluft oder zu langes Austrocknen der Erde. Wir empfehlen, die Pflanze nicht direkt über die Heizung zu stellen und die Luftfeuchtigkeit mit einer Schale Wasser in der Nähe oder einer Pflanzengruppe zu erhöhen.
Braucht die Monstera adansonii eine Rankhilfe?
Nicht sofort. Die Jungpflanze steht zunächst selbstständig. Sobald die Triebe länger werden, kannst du sie an einem Moos- oder Kokosstab nach oben leiten oder in einer Ampel locker herabfallen lassen.
An einer Rankhilfe bildet sie in der Regel größere Blätter.
Warum haben neue Blätter kaum Löcher?
Bei jungen Pflanzen sind die Löcher noch klein und wenige, mit dem Alter und gutem Licht werden es mehr. Bleiben neue Blätter dauerhaft ohne Löcher, braucht die Pflanze meist einen helleren Platz.
Wann sollte ich umtopfen?
Am besten im Frühjahr, sobald Wurzeln unten aus dem 6-cm-Topf wachsen. Wir empfehlen einen Topf mit etwa 9 cm Durchmesser, lockere Zimmerpflanzenerde und direkt einen kleinen Moosstab, damit die Wurzeln beim späteren Einsetzen nicht verletzt werden.
Wie kann ich die Monstera adansonii vermehren?
Am einfachsten über Stecklinge. Schneide im Frühjahr oder Sommer ein Triebstück mit mindestens einem Blattknoten ab, am besten mit Luftwurzel, und stell es in Wasser oder feuchte Erde. Nach zwei bis vier Wochen bilden sich Wurzeln.
Muss ich die Pflanze düngen?
Von März bis September freut sie sich alle zwei bis vier Wochen über Grünpflanzendünger in halber Dosis. Im Winter und in den ersten Wochen nach dem Umtopfen legst du eine Pause ein.
Wird sie so groß wie eine Monstera deliciosa?
Nein. Die Monstera adansonii bleibt deutlich zierlicher, ihre Blätter werden im Zimmer meist 10 bis 25 cm lang. Dafür wächst sie schnell in die Länge und eignet sich auch für Regal, Sideboard und Ampel.
Reinigt die Monstera adansonii die Raumluft?
Dafür gibt es keinen belastbaren Beleg. Die oft zitierte NASA-Studie hat diese Art nicht untersucht, und im normalen Wohnraum wirken einzelne Zimmerpflanzen kaum messbar auf die Luftqualität. Wir empfehlen sie wegen ihres Lochmusters, nicht als Luftfilter.
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Monstera adansonii: die Kletter-Monstera mit Lochmuster
Die Monstera adansonii stammt aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas und trägt den Namen des französischen Botanikers Michel Adanson. In ihrer Heimat klettert sie mit Luftwurzeln an Baumstämmen empor, im Zimmer nutzt sie dafür gern einen Moosstab oder lässt ihre Triebe locker über den Topfrand fallen. Typisch sind die schmal-ovalen Blätter mit mehreren ovalen Löchern links und rechts der Mittelrippe, während der Blattrand geschlossen bleibt. Damit unterscheidet sie sich auf den ersten Blick von der großen Monstera deliciosa, deren Blätter bis zum Rand eingeschnitten sind. Wer eine Monstera adansonii kaufen möchte, findet in ihr eine der unkompliziertesten Arten der Gattung.
Monstera Monkey Leaf: woher der Spitzname kommt
Im englischsprachigen Raum heißt die Pflanze Monkey Leaf oder Monkey Mask, auf Deutsch kursiert der Name Affenmaske. Gemeint ist das Bild der durchlöcherten Blätter, die an eine Maske mit Augenlöchern erinnern. Hinter allen drei Namen steckt dieselbe Art, nur die Blattform variiert je nach Herkunft der Pflanzen etwas schmaler oder breiter, glatter oder stärker gesteppt. Die Jungpflanze in diesem Angebot zeigt die schmale, deutlich strukturierte Form, bei der das Licht durch die Löcher kleine Muster auf Wand und Fensterbank wirft. Mit jedem neuen Trieb werden die Blätter etwas größer und das Lochmuster ausgeprägter.
Monstera obliqua oder adansonii: was du hier bekommst
Unter dem Namen Monstera obliqua werden in Gartencentern und Onlineshops fast immer Formen der Monstera adansonii verkauft, und auch diese Pflanze kommt mit dem Etikett „Obliqua“ aus der Gärtnerei. Die echte Monstera obliqua ist eine eigene, in Sammlungen sehr seltene Art mit hauchdünnen Blättern, die zum größten Teil aus Löchern bestehen können. Sie wächst langsam, ist anspruchsvoll und wird nur selten und zu hohen Preisen gehandelt. Bei der Monstera adansonii bleibt dagegen deutlich mehr Blattfläche zwischen den Löchern, das Laub ist fester und die Pflanze wächst zügig. Wir nennen sie deshalb bei ihrem richtigen Namen, damit du genau weißt, welche Pflanze bei dir ankommt.
Monstera adansonii Pflege: vier Regeln reichen
Für eine gesunde Monstera adansonii kommt es vor allem auf Licht, Wasser, Wärme und Halt an. Beim Standort gilt wie bei jeder Monstera: hell, aber ohne pralle Mittagssonne, denn im Schatten bildet sie kleinere Blätter mit weniger Löchern. Gegossen wird, sobald die oberen zwei Zentimeter der Erde trocken sind, Staunässe verträgt sie nicht. Zwischen 18 und 27 Grad fühlt sie sich am wohlsten, eine Luftfeuchtigkeit ab etwa 50 Prozent hält die Blattränder frisch. Sobald die Triebe länger werden, gibst du ihr einen Moosstab oder eine Ampel, je nachdem, ob sie klettern oder fallen soll.
Monstera adansonii hat gelbe Blätter: die häufigsten Ursachen
Vergilbt nur ab und zu ein altes Blatt ganz unten, ist das der normale Wechsel und kein Grund zur Sorge. Werden dagegen mehrere Blätter gleichzeitig gelb, steht die Erde fast immer zu lange nass, oft weil sich Wasser unbemerkt im Übertopf sammelt. Lass das Substrat dann gründlich abtrocknen und gieß stehendes Wasser nach einer Viertelstunde ab. Auch ein kalter Platz am gekippten Fenster oder zu wenig Licht im Winter lassen Blätter blass und gelb werden. Gelbe Flecken mit feinen Gespinsten an der Unterseite deuten dagegen auf Spinnmilben hin, die du mit lauwarmem Abduschen gut in den Griff bekommst.
Monstera mit Löchern: warum die Blätter Fenster haben
Die Löcher in den Blättern heißen in der Botanik Fensterung, daher auch der Gattungsname Fensterblatt. Warum die Pflanzen sie bilden, ist nicht abschließend geklärt. Diskutiert wird, dass mehr Licht bis zu den unteren Blättern durchdringt, Wind und Starkregen leichter hindurchgehen und die Pflanze mit weniger Blattmasse eine große Fläche abdeckt. Bei jungen Pflanzen sind die Löcher noch klein und wenige, mit zunehmendem Alter und gutem Licht werden es mehr. Bleiben neue Blätter ganz ohne Löcher, ist das meist ein Zeichen, dass deine Monstera adansonii einen helleren Platz braucht.
Monstera adansonii vermehren und klettern lassen
Die Monstera adansonii lässt sich leicht über Stecklinge vermehren. Schneide dafür im Frühjahr oder Sommer ein Triebstück mit mindestens einem Blattknoten und möglichst einer Luftwurzel ab und stelle es in ein Glas Wasser oder direkt in feuchte Erde. Nach etwa zwei bis vier Wochen bilden sich neue Wurzeln, dann kann der Steckling in einen eigenen kleinen Topf. Für die Mutterpflanze lohnt sich eine Rankhilfe wie ein Moos- oder Kokosstab, an dem sich die Luftwurzeln festhalten. Die Luftwurzeln der Monstera sind dabei kein Schönheitsfehler, sondern ihr Klettergerüst, deshalb lenkst du sie zum Stab oder in die Erde, statt sie abzuschneiden. Klettert sie nach oben, bildet sie in der Regel größere Blätter als frei hängende Triebe.
Monstera giftig für Katzen? Das gilt für die adansonii
Ja, wie alle Aronstabgewächse enthält auch die Monstera adansonii in Blättern und Stielen Calciumoxalat-Kristalle. Katzen knabbern besonders gern an den schmalen, herabhängenden Blättern, und schon ein Biss reizt Mund, Rachen und Schleimhäute; typisch sind Speicheln, Pfoten am Maul, Brennen und Erbrechen, ähnlich bei Hunden und kleinen Kindern. Lebensgefährlich ist das in der Regel nicht, bei deutlichen Beschwerden gehört das Tier aber zum Tierarzt. Stell die Pflanze deshalb dort auf, wo Haustiere und Kinder nicht herankommen, etwa auf ein hohes Regal oder an eine Rankhilfe außer Reichweite. Beim Zurückschneiden und Umtopfen schützen Handschuhe empfindliche Haut vor dem Pflanzensaft.
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