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Leuchterblume Variegata
Leuchterblume Variegata
Ceropegia woodii 'Variegata' · String of Hearts
✓ Sukkulent und sehr genügsam
✓ Wächst zur hängenden Herzkette
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Beschreibung
Beschreibung
Herzchen-Ranken, die schnell kahl werden?
Die Leuchterblume gilt als pflegeleicht, und trotzdem hängen bei vielen nach ein paar Monaten nur noch dünne Fäden mit wenigen, blassen Blättern über den Topfrand. Schuld sind fast immer zu viel Wasser und ein zu dunkler Platz.
Bei der panaschierten Form verschwinden dann auch das Silber und der rosa Rand, die sie so besonders machen.
Wenig Wasser, viel Licht, lange Herzketten
Die Leuchterblume Variegata (Ceropegia woodii, auch String of Hearts) trägt kleine, sukkulente Herzblätter, silbrig-grün marmoriert mit cremerosa Rand. Du bekommst eine bewurzelte Jungpflanze im Ø-6-cm-Topf, etwa 7 cm hoch mit 5 bis 12 cm langen Trieben. An einem hellen bis sonnigen Platz und mit sparsamem Gießen wachsen daraus mit der Zeit lange Herzketten für Regal oder Ampel.
Eigenschaften
Eigenschaften
- Art: Ceropegia woodii 'Variegata' (syn. Ceropegia linearis subsp. woodii), Hundsgiftgewächs
- Größe: ca. 7 cm hoch, Triebe bei Lieferung ca. 5 bis 12 cm lang
- Topf: Ø 6 cm, Kunststoff-Kulturtopf ohne Übertopf
- Laub: Kleine, leicht sukkulente Herzblätter, silbrig-grün marmoriert mit cremerosa Rand
- Wuchs: Hängend, Triebe können im Zimmer über 1 m lang werden
- Blüte: Kleine, laternenförmige Blüten in Altrosa, meist Spätsommer bis Herbst
- Standort: Hell bis sonnig, 18–25 °C, im Winter nicht unter 10 °C
- Pflegeaufwand: Niedrig
- Herkunft: Niederlande (Gärtnerei), Art aus dem südlichen Afrika
Anwendung
Anwendung
- Aufstellen: Hellen Platz am Ost-, West- oder Südfenster wählen.
- Gießen: Erst gießen, wenn die Erde fast ganz abgetrocknet ist.
- Hängen lassen: Triebe frei über Regalkante oder Ampelrand wachsen lassen.

Standort
Hier fühlt sich deine Ceropegia woodii wohl: an einem hellen bis sonnigen Platz, am liebsten am Ost- oder Westfenster mit Morgen- oder Abendsonne. Je mehr Licht sie bekommt, desto kräftiger zeigen sich der rosa Rand und die Silbermarmorierung, an dunklen Plätzen werden die Triebe lang und kahl. Ideal sind 18 bis 25 °C, im Winter darf es kühler sein, aber nicht unter 10 °C und ohne kalte Zugluft. Als Substrat eignet sich durchlässige Kakteen- oder Sukkulentenerde. Umgetopft wird nur alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr.
Pflege
So bleibt deine Ceropegia woodii glücklich: Gieße erst, wenn die Erde fast ganz abgetrocknet ist, und gieße direkt auf die Erde statt über die Blätter. Der häufigste Fehler ist zu viel Wasser, denn die sukkulenten Blätter und Knollen speichern selbst genug, deshalb gießt du Wasser im Übertopf nach einer Viertelstunde ab. Die kleinen Blätter brauchen keine Blattpflege, Staub pustest du einfach ab. Von April bis September bekommt sie alle vier Wochen Kakteendünger in halber Dosierung, im Winter machst du Pause.
Häufige Fragen
Wie groß ist die Pflanze bei Lieferung?
Du erhältst eine bewurzelte Jungpflanze von etwa 7 Zentimetern Höhe im Kulturtopf mit Ø 6 cm. Die Triebe sind bei Lieferung etwa 5 bis 12 Zentimeter lang.
An einem hellen Platz wachsen sie schnell weiter und können im Zimmer mit den Jahren über einen Meter lang werden.
Wie heißt die Pflanze auf Deutsch?
Der gebräuchliche deutsche Name ist Leuchterblume. Im Handel heißt sie wegen der Herzblätter an langen Fäden auch Herzchenkette, Herzkette oder String of Hearts.
Botanisch wird sie als Ceropegia woodii geführt, neuere Systematiken nennen sie Ceropegia linearis subsp. woodii. Variegata steht für die panaschierte Form mit hellem, rosa Blattrand.
Sieht meine Pflanze genauso aus wie auf den Fotos?
Sehr ähnlich, aber nicht identisch. Die Marmorierung und der Anteil an Rosa und Creme sind bei jeder Pflanze etwas anders verteilt.
Auch die Länge der einzelnen Triebe variiert. Die Fotos zeigen ein typisches Exemplar aus derselben Gärtnerei.
Welcher Standort ist ideal?
Wir empfehlen einen hellen bis sonnigen Platz, zum Beispiel am Ost- oder Westfenster. Ein Südfenster geht auch, im Hochsommer schützt du sie dort mittags mit einer leichten Gardine.
Ideal sind 18 bis 25 °C. Im Winter verträgt sie kühlere 12 bis 15 °C, dauerhaft unter 10 °C sollte es nicht werden.
Warum verblasst der rosa Rand?
Die rosa und cremefarbene Färbung braucht viel Licht. An einem dunklen Platz werden neue Blätter grüner und der Rand blasser.
Stell die Pflanze dann heller. Neue Triebe zeigen oft schon nach wenigen Wochen wieder mehr Rosa.
Wie oft muss ich gießen?
Die Leuchterblume speichert Wasser in Blättern und Knollen. Gieße erst, wenn die Erde fast ganz abgetrocknet ist, im Sommer im kleinen Topf etwa einmal pro Woche, im Winter nur alle zwei bis drei Wochen.
Der häufigste Fehler ist zu viel Wasser. Wasser im Übertopf gießt du nach einer Viertelstunde ab.
Warum werden die Blätter gelb oder fallen ab?
Gelbe, weiche oder glasig wirkende Blätter deuten meist auf zu viel Wasser hin. Lass die Erde dann gründlich abtrocknen und gieße seltener.
Schrumpelige, dünne Blätter zeigen dagegen Durst. Lange, kahle Triebe mit großen Abständen zwischen den Blättern sind ein Zeichen für zu wenig Licht.
Ist die Leuchterblume giftig für Katzen und Hunde?
Das ist nicht abschließend geklärt. Die ASPCA führt die Art weder als giftig noch als ungiftig, und Vergiftungsfälle sind nicht dokumentiert. Sie gehört aber zu den Hundsgiftgewächsen, in denen es viele giftige Arten gibt.
Wir empfehlen deshalb einen Platz außer Reichweite von Katzen, Hunden und kleinen Kindern, zum Beispiel auf einem hohen Regal oder in einer Ampel.
Wie vermehre ich die Leuchterblume?
Ganz einfach über Stecklinge: Schneide im Frühjahr oder Sommer ein 8 bis 10 Zentimeter langes Triebstück ab und stelle es in Wasser oder stecke es in feuchte, sandige Erde.
An älteren Trieben bilden sich außerdem kleine Knöllchen. Legst du sie auf die Erde, wurzeln sie dort an.
Blüht die Leuchterblume?
Ja, ältere Pflanzen bilden an einem hellen Platz kleine, laternenförmige Blüten in Altrosa bis Weinrot, meist vom Spätsommer bis in den Herbst.
Ihrer Form verdankt sie den Namen Leuchterblume. Die Jungpflanze braucht dafür noch etwas Zeit.
Wann und wie dünge ich?
Von April bis September etwa alle vier Wochen mit Kakteen- oder Grünpflanzendünger in halber Dosierung. Im Winter machst du Pause.
Nach der Lieferung wartest du mit dem ersten Dünger ein paar Wochen.
Wann sollte ich sie umtopfen?
Alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr, wenn die Wurzeln den Topf ausfüllen.
Wir empfehlen einen nur wenig größeren Topf mit Abzugsloch und durchlässige Kakteen- oder Sukkulentenerde, damit sich keine Nässe staut.
Wie bekomme ich lange, dichte Ranken?
Viel Licht ist der wichtigste Punkt: Dann wachsen die Triebe kräftig und die Herzblätter sitzen dicht. Gieße sparsam und dünge in der Wachstumszeit leicht.
Für einen volleren Ansatz kannst du einzelne Triebe kürzen und die Stecklinge mit in den Topf setzen.
Welcher Übertopf passt?
Der Kulturtopf hat einen Durchmesser von 6 Zentimetern. Wir empfehlen einen kleinen Übertopf mit etwas Luft zum Rand, auf einem Regal oder in einer Ampel kommen die hängenden Triebe am schönsten zur Geltung.
Wichtig ist, dass sich darin kein Wasser staut.
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Leuchterblume: woher der Name kommt
Ihren deutschen Namen verdankt die Leuchterblume ihren ungewöhnlichen Blüten. Es sind kleine, schmale Röhren in Altrosa bis Weinrot, unten bauchig, deren Zipfel an der Spitze zu einem dunklen Schirmchen zusammenwachsen. Aufgereiht an den Trieben erinnern sie an winzige Leuchter oder Laternen. Die Gattung umfasst zahlreiche Arten, als Zimmerpflanze hat sich aber vor allem Ceropegia woodii durchgesetzt, die meist einfach Leuchterblume genannt wird. Ihr eigentlicher Schmuck sind allerdings die herzförmigen Blätter, die Blüten kommen bei älteren Pflanzen an einem hellen Platz meist im Spätsommer dazu.
String of Hearts: die Herzkette für Regal und Ampel
Im Englischen heißt die Pflanze String of Hearts, also Herzkette, und genau so sieht sie aus. An dünnen, drahtigen Trieben sitzen paarweise kleine Herzblätter, aufgereiht wie Perlen auf einer Schnur. Im deutschen Handel findest du sie deshalb auch als Herzchenkette oder Herzkette. Am schönsten wirkt sie, wenn die Triebe frei nach unten fallen dürfen, etwa von einem hohen Regal, einer Wandkonsole oder aus einer Blumenampel. Wer es lieber kompakt mag, führt die Triebe an einem kleinen Rankring rund um den Topf.
Ceropegia woodii: eine Sukkulente aus dem südlichen Afrika
Botanisch gehört Ceropegia woodii zu den Hundsgiftgewächsen, neuere Systematiken führen sie als Unterart Ceropegia linearis subsp. woodii. Ihre Heimat sind felsige, lichte Standorte in Südafrika und Simbabwe, wo sie kriechend über Steine wächst oder von Felsvorsprüngen herabhängt. Dort übersteht sie lange Trockenzeiten, weil Blätter und eine kleine Knolle im Boden Wasser speichern. Diese Herkunft erklärt ihre Ansprüche im Zimmer: viel Licht, durchlässige Erde und eher zu wenig als zu viel Wasser. Wer das beherzigt, hat mit ihr eine der genügsamsten Hängepflanzen im Haus.
Ceropegia: Wachsbrunnen mit raffinierten Blüten
Der Gattungsname Ceropegia setzt sich aus den griechischen Wörtern für Wachs und Brunnen zusammen und spielt auf die wachsartig glänzenden Blüten an. Die sind nicht nur hübsch, sondern auch raffiniert gebaut: Sie locken kleine Fliegen in ihre Röhre und halten sie dort kurz fest, bis die Bestäubung erledigt ist. Danach erschlaffen feine Härchen im Inneren und die Besucher kommen unbeschadet wieder frei, fleischfressend ist die Pflanze also nicht. Typisch für die Gattung sind außerdem kleine Knöllchen, die sich an älteren Trieben bilden. Aus ihnen können neue Pflanzen wachsen, sobald sie Kontakt zur Erde bekommen.
Leuchterblume Pflege: drei Regeln für kräftige Triebe
Die wichtigste Regel ist Licht: Je heller der Platz, desto dichter sitzen die Blätter und desto kräftiger zeigt die Variegata ihren rosa Rand. Die zweite Regel betrifft das Wasser, denn gegossen wird erst, wenn die Erde fast ganz abgetrocknet ist, im Winter noch sparsamer. Drittens braucht sie ein durchlässiges Substrat wie Kakteen- oder Sukkulentenerde und einen Topf mit Abzugsloch, damit nie Nässe stehen bleibt. Von April bis September reicht alle vier Wochen etwas Kakteendünger in halber Dosierung. Im Winter darf sie bei 12 bis 15 Grad etwas ruhen, kälter als 10 Grad sollte es aber nicht werden.
Leuchterblume vermehren: aus einem Trieb werden viele
Kaum eine Zimmerpflanze lässt sich so leicht vermehren wie die Leuchterblume. Schneide im Frühjahr oder Sommer ein 8 bis 10 Zentimeter langes Triebstück ab, entferne das unterste Blattpaar und stelle es in ein Glas Wasser, nach zwei bis drei Wochen zeigen sich die ersten Wurzeln. Alternativ legst du die Stecklinge direkt auf feuchte, sandige Erde und drückst die Blattknoten leicht an. Auch die kleinen Knöllchen an älteren Trieben wurzeln, wenn sie auf der Erde liegen. Setzt du mehrere bewurzelte Stecklinge zurück in den Topf der Mutterpflanze, wird sie oben schön voll.
Leuchterblume kaufen: das bekommst du bei uns
Wenn du bei uns eine Leuchterblume kaufst, erhältst du eine bewurzelte Jungpflanze der panaschierten Form im grauen Kulturtopf mit 6 Zentimetern Durchmesser. Sie ist etwa 7 Zentimeter hoch, ihre Triebe sind bei Lieferung 5 bis 12 Zentimeter lang. Die Pflanze stammt aus einer Gärtnerei in den Niederlanden und wird gut geschützt verpackt verschickt. Nach dem Auspacken stellst du sie hell und gießt erst, wenn sich die Erde trocken anfühlt. Ein kleiner Übertopf oder eine Ampel lässt die Triebe von Anfang an schön hängen.
Ceropegia woodii Variegata: Silber, Creme und Rosa
Die Variegata ist die panaschierte Form der Ceropegia woodii und im Handel auch als String of Hearts Variegata bekannt. Ihre Blätter sind silbrig-grün marmoriert und von einem breiten Rand in Creme bis Rosa eingefasst, junge Triebe und Blattstiele leuchten oft kräftig pink. Wie stark das Rosa ausfällt, hängt vor allem vom Licht ab: An einem sonnigen Fenster wird es intensiver, an dunklen Plätzen vergrünen neue Blätter. Weil die hellen Blattpartien weniger Energie liefern, wächst sie etwas langsamer als die grüne Leuchterblume. Dafür ist jede Ranke ein kleines Farbspiel.
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