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Rhipsalis Kokedama
Rhipsalis Kokedama
Rhipsalis baccifera 'Oasis' · Mistelkaktus
✓ Hängt an der Jutekordel
✓ Tauchbad statt Gießkanne
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Beschreibung
Beschreibung
Mehr Grün – aber auf der Fensterbank ist kein Platz mehr?
Regal, Sideboard und Fensterbank sind längst belegt, und für einen weiteren Topf mit Untersetzer ist einfach kein Platz mehr. Trotzdem wünschst du dir eine Pflanze, die den Raum auf Augenhöhe belebt.
Klassische Kakteen pieksen beim Abstauben, und viele Grünpflanzen nehmen es übel, wenn du das Gießen einmal vergisst.
Die Rhipsalis als hängende Kokedama
Die Rhipsalis, botanisch Rhipsalis baccifera 'Oasis' und auch als Mistelkaktus bekannt, ist ein Kaktus ohne Stacheln. Statt Dornen bildet sie einen luftigen Schopf aus feinen, frischgrünen Trieben; im Handel begegnet sie dir oft als Korallenkaktus. Sie wächst in einer Kugel aus Kokosfaser mit 15 cm Durchmesser im Kokedama-Stil und hängt an einer Jutekordel überall dort, wo ein Haken Platz hat. Gegossen wird per Tauchbad: Kugel ins Wasser tauchen, vollsaugen lassen, abtropfen lassen und wieder aufhängen.
Eigenschaften
Eigenschaften
- Botanischer Name: Rhipsalis baccifera 'Oasis'
- Deutsche Namen: Mistelkaktus, Binsenkaktus; im Handel oft Korallen- oder Rutenkaktus
- Pflanzenfamilie: Kakteengewächse (Cactaceae)
- Gefäß: Kugel aus Kokosfaser, Ø ca. 15 cm, im Kokedama-Stil
- Höhe bei Lieferung: ca. 20 cm inkl. Kugel
- Aufhängung: Jutekordel mit Quaste unter der Kugel
- Triebe: fein, rund, frischgrün, gabelig verzweigt, ohne Stacheln
- Standort: hell bis halbschattig, ohne pralle Mittagssonne, 18–24 °C
- Haustiere: laut ASPCA ungiftig für Hunde und Katzen
- Herkunft: Gärtnerei in den Niederlanden
- Lieferumfang: 1 Rhipsalis in der Kokosfaser-Kugel mit Aufhängung
Anwendung
Anwendung
- Aufhängen: An einen hellen Platz ohne pralle Mittagssonne hängen.
- Tauchen: Ist die Kugel leicht und trocken, 5 bis 10 Minuten in zimmerwarmes Wasser tauchen.
- Abtropfen: Gut abtropfen lassen und erst dann wieder aufhängen.

Standort
Hier fühlt sich deine Rhipsalis baccifera wohl: hängend an einem hellen Platz am Ost- oder Westfenster oder mit etwas Abstand vor einem Südfenster, gern hinter einer lichten Gardine. Pralle Mittagssonne hinter Glas verfärbt die feinen Triebe, im tiefen Schatten wachsen sie dagegen lang und dünn. Ideal sind 18 bis 24 °C, im Winter verträgt sie auch kühlere 12 bis 15 °C; kalte Zugluft und die trockene Luft direkt über der Heizung meidest du besser. Ein helles Bad mit Fenster gefällt ihr dank der höheren Luftfeuchtigkeit besonders. Die Kokosfaser-Kugel bietet für ein bis zwei Jahre genug Platz, danach setzt du sie im Frühjahr in einen Topf mit Kakteen- oder Orchideenerde.
Pflege
So bleibt deine Rhipsalis baccifera glücklich: Tauch die Kugel fünf bis zehn Minuten in zimmerwarmes Wasser, sobald sie sich leicht anfühlt, und lass sie danach gut abtropfen. Der häufigste Fehler ist eine Kugel, die dauerhaft nass bleibt oder tropfnass wieder aufgehängt wird, denn dann faulen die Wurzeln. Ab und zu besprühst du die Triebe mit kalkarmem Wasser, das ersetzt ein wenig die feuchte Luft ihrer Heimat und hält sie staubfrei. Von April bis August gibst du alle vier Wochen Kakteendünger in halber Dosis ins Tauchwasser, im Winter gar keinen.
Häufige Fragen
Wie groß ist die Rhipsalis Kokedama bei Lieferung?
Die Pflanze ist mit Kugel rund 20 cm hoch, die Kugel aus Kokosfaser misst etwa 15 cm im Durchmesser. Dazu kommt die Jutekordel zum Aufhängen mit einer kleinen Quaste unter der Kugel.
Als Naturprodukt weicht jede Pflanze etwas ab. Mit den Jahren werden die Triebe länger und hängen über die Kugel hinaus.
Ist das eine echte Kokedama aus Moos?
Nicht ganz. Klassische Kokedamas aus Japan sind Moosballen. Bei dieser Rhipsalis umgibt eine Kugel aus Kokosfaser die Wurzeln; Look und Pflege per Tauchbad sind aber dieselben.
Kokosfaser ist ein Naturmaterial, speichert Wasser gut und bleibt dabei luftdurchlässig.
Wie oft muss ich die Rhipsalis gießen?
Tauch die Kugel, sobald sie sich deutlich leichter anfühlt und innen trocken ist. In geheizten Räumen ist das etwa alle ein bis zwei Wochen, im Sommer eher öfter, im Winter seltener.
Die Rhipsalis verzeiht es, wenn du einmal ein paar Tage später dran bist. Eine dauerhaft nasse Kugel verträgt sie dagegen nicht.
Wie funktioniert das Tauchbad?
Leg die Kugel fünf bis zehn Minuten in eine Schüssel mit zimmerwarmem, möglichst kalkarmem Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Die Triebe bleiben dabei über Wasser.
Danach lässt du sie gut abtropfen und hängst sie wieder an ihren Platz.
Tropft die Kugel nach dem Tauchen?
Ja, direkt nach dem Tauchbad tropft sie noch eine Weile. Lass sie deshalb etwa 15 bis 30 Minuten in der Spüle oder über einer Schüssel abtropfen.
Über Holzmöbeln oder Parkett hängst du sie am besten erst auf, wenn nichts mehr tropft.
Welcher Standort ist ideal?
Ein heller Platz ohne pralle Mittagssonne, etwa am Ost- oder Westfenster oder hinter einer lichten Gardine. Ideal sind 18 bis 24 °C, im Winter nicht unter 12 °C.
Kalte Zugluft und trockene Heizungsluft mag sie nicht, ein helles Bad mit Fenster dagegen sehr.
Ist die Rhipsalis giftig für Katzen und Hunde?
Laut der amerikanischen Giftinformationsstelle ASPCA ist der Mistelkaktus für Hunde, Katzen und Pferde ungiftig. Dort wird er als Rhipsalis cassutha geführt, einem Synonym von Rhipsalis baccifera.
Pflanzen sind trotzdem kein Tierfutter. Hängend ist die Rhipsalis ohnehin gut außer Reichweite.
Hat die Rhipsalis Stacheln?
Nein. Ihre Triebe sind glatt und ohne pieksende Stacheln, du kannst sie also ohne Handschuhe anfassen.
An jungen Trieben sitzen höchstens vereinzelt feine, weiche Borsten.
Ist die Rhipsalis ein Korallenkaktus?
Im Handel wird die Rhipsalis oft so genannt. Botanisch steht der Name Korallenkaktus für die nah verwandte Rhipsalis cereuscula, für Rhipsalis baccifera sind Mistelkaktus und Binsenkaktus üblich.
Standort und Pflege sind bei diesen Arten sehr ähnlich.
Blüht die Rhipsalis?
Ältere, gut eingewachsene Pflanzen bilden kleine, cremeweiße Blüten direkt an den Trieben, meist im Winter oder Frühjahr. Daraus können weiße, beerenartige Früchte entstehen, die an Misteln erinnern.
Eine etwas kühlere Phase um 15 °C im Winter kann die Blütenbildung fördern.
Braucht die Rhipsalis Dünger?
Von April bis August gibst du etwa alle vier Wochen Kakteendünger in halber Dosis ins Tauchwasser.
Im Herbst und Winter legst du eine Pause ein, denn dann wächst sie kaum.
Muss ich die Kokedama umtopfen?
Die Kokosfaser-Kugel bietet für ein bis zwei Jahre genug Platz. Wachsen die Wurzeln deutlich durch die Kugel oder trocknet sie sehr schnell aus, setzt du sie im Frühjahr in einen etwas größeren Topf oder eine Blumenampel mit Kakteen- oder Orchideenerde.
Die Kokosfaser kann dabei an den Wurzeln bleiben.
Warum werden die Triebe gelb oder weich?
Weiche, glasige Triebe deuten fast immer auf zu viel Wasser hin: Lass die Kugel dann länger abtrocknen. Schrumpelige Triebe zeigen dagegen, dass sie zu trocken war.
Gelbliche oder rötliche Triebe entstehen meist durch zu viel direkte Sonne.
Kann ich die Rhipsalis vermehren?
Ja, ganz einfach über Stecklinge: Schneide im Frühjahr oder Sommer ein etwa zehn Zentimeter langes Triebstück ab und lass die Schnittstelle ein bis zwei Tage antrocknen.
Dann steckst du es in leicht feuchte Kakteenerde. Nach einigen Wochen bilden sich Wurzeln.
Ist die Rhipsalis luftreinigend?
Dafür gibt es keine belastbaren Belege, deshalb führen wir sie nicht als luftreinigend.
Ihre Stärken sind der stachellose, feine Wuchs und die einfache Pflege per Tauchbad.
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Rhipsalis: der Kaktus ohne Stacheln
Bei einem Kaktus denken die meisten an dicke Säulen voller Dornen. Die Rhipsalis zeigt, dass es auch ganz anders geht: Ihre Triebe sind bleistiftdünn, rund, frischgrün und ohne pieksende Stacheln, sodass du sie gefahrlos anfassen kannst. Sie verzweigen sich gabelig und bilden mit der Zeit einen weichen, luftigen Schopf, der eher an eine feine Koralle erinnert als an einen Wüstenkaktus. Gerade deshalb ist die Rhipsalis auch bei Menschen beliebt, die sonst lieber Grünpflanzen kaufen. In der hängenden Kokosfaser-Kugel kommt ihr feiner Wuchs von allen Seiten zur Geltung.
Rhipsalis baccifera: ein Kaktus aus dem Regenwald
Botanisch heißt diese Pflanze Rhipsalis baccifera, die Sorte 'Oasis' bildet einen besonders dichten Schopf aus feinen Trieben. Anders als ihre Verwandten aus der Wüste wächst sie in tropischen Wäldern als Aufsitzerpflanze auf Bäumen, wo das Licht gefiltert durch das Blätterdach fällt und die Luft feucht ist. Sie ist außerdem die einzige Kakteenart, die von Natur aus auch außerhalb Amerikas vorkommt, nämlich im tropischen Afrika, auf Madagaskar und in Sri Lanka. Der Gattungsname leitet sich vom griechischen Wort für Weidenrute ab und beschreibt die langen, biegsamen Triebe.
Korallenkaktus, Rutenkaktus, Mistelkaktus: die Namen erklärt
Für die Rhipsalis kursieren gleich mehrere deutsche Namen. Korallenkaktus bezeichnet genau genommen die nah verwandte Rhipsalis cereuscula, wird im Handel aber oft für die ganze Gattung verwendet, weil die verzweigten Triebe an Korallen erinnern. Rutenkaktus spielt auf die rutenartigen Triebe an, die schon im Gattungsnamen stecken. Für Rhipsalis baccifera selbst sind Mistelkaktus und Binsenkaktus gebräuchlich; der Mistelkaktus verdankt seinen Namen den kleinen weißen Beeren, die an Misteln erinnern. Unter welchem Namen du sie auch suchst: Standort und Pflege sind bei diesen Rhipsalis sehr ähnlich.
Rhipsalis Pflege: worauf es beim Korallenkaktus ankommt
Die Rhipsalis Pflege ist unkompliziert, wenn du ihre Herkunft im Kopf behältst. Sie mag es heller als viele Grünpflanzen, verträgt aber keine pralle Mittagssonne hinter Glas, sonst verfärben sich die Triebe gelblich oder rötlich. Wasser braucht sie mehr als ein Wüstenkaktus, Staunässe verträgt sie dagegen gar nicht. Von April bis August bekommt sie etwa alle vier Wochen Kakteendünger in halber Dosis, im Winter legst du eine Pause ein. Für Korallenkaktus und Rutenkaktus gilt bei der Pflege dasselbe, denn alle stammen aus feuchten tropischen Wäldern.
Rhipsalis Standort: hell, luftig und ohne Mittagssonne
Der beste Rhipsalis Standort ist ein heller Platz am Ost- oder Westfenster oder etwas abseits eines Südfensters. Als hängende Kokedama kannst du sie dort aufhängen, wo auf der Fensterbank kein Platz mehr ist, zum Beispiel vor einem Fenster mit lichter Gardine. Ideal sind Zimmertemperaturen zwischen 18 und 24 °C, unter 12 °C sollte es auch im Winter nicht werden. Kalte Zugluft und die trockene Luft direkt über der Heizung mag sie nicht. Ein helles Badezimmer mit Fenster ist dank der höheren Luftfeuchtigkeit ein besonders guter Platz.
Kokedama gießen: Tauchbad statt Gießkanne
Eine Kokosfaser-Kugel gießt du nicht wie einen Topf, du tauchst sie. Fühlt sich die Kugel deutlich leichter an und ist sie innen trocken, legst du sie fünf bis zehn Minuten in eine Schüssel mit zimmerwarmem, möglichst kalkarmem Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach lässt du sie gut abtropfen, am einfachsten in der Spüle, und hängst sie erst wieder auf, wenn nichts mehr tropft. Je nach Raumluft ist das etwa alle ein bis zwei Wochen nötig, im Winter seltener. Zwischendurch freut sich die Rhipsalis über einen feinen Sprühnebel auf die Triebe.
Kokedama selber machen oder fertig kaufen?
Viele Anleitungen zeigen, wie du eine Kokedama selber machen kannst: Wurzelballen in Substrat einschlagen, mit Moos umwickeln und mit Schnur verschnüren. Das macht Spaß, kostet aber Zeit, Material und etwas Übung, bis die Kugel rund und stabil hält. Bei dieser Rhipsalis ist die Arbeit schon erledigt: Sie wächst fertig in einer Kugel aus Kokosfaser und hängt an einer Jutekordel. Statt Moos umgibt hier Kokosfaser die Wurzeln, die Pflege per Tauchbad bleibt dieselbe. So startest du direkt mit dem Kokedama-Look, ganz ohne Basteln.
Rhipsalis vermehren und als hängende Deko einsetzen
Hast du einmal eine Rhipsalis, ziehst du dir die nächste ganz leicht selbst: Schneide im Frühjahr oder Sommer ein etwa zehn Zentimeter langes Triebstück ab, lass die Schnittstelle ein bis zwei Tage antrocknen und steck es in leicht feuchte Kakteenerde. Nach einigen Wochen bilden sich Wurzeln. Wer hängende Pflanzen als Deko liebt, kombiniert die Rhipsalis vor dem Fenster mit weiteren Kokedamas in unterschiedlichen Höhen. Mit den Jahren wachsen ihre Triebe über die Kugel hinaus und fallen dann locker nach unten.
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