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Palmfarn Cycas revoluta
Palmfarn Cycas revoluta
Sagopalme · Japanischer Palmfarn
✓ Wächst langsam und bleibt kompakt
✓ Liebt Sonne, braucht wenig Wasser
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Beschreibung
Beschreibung
Viele Zimmerpalmen wachsen schnell aus der Form
Wer sich eine Zimmerpalme holt, hat nach wenigen Jahren oft eine Pflanze, die an die Decke stößt, braune Wedel abwirft oder mehr Platz braucht, als die Wohnung hergibt.
Dabei suchst du einen tropischen Blickfang, der lange in Form bleibt und dir wenig Arbeit macht.
Der Palmfarn Cycas revoluta bleibt über Jahre kompakt
Aus seinem kurzen, schuppigen Stamm wachsen steife, glänzend dunkelgrüne Fiederwedel wie eine Krone. Er wächst sehr langsam: Meist bildet er nur einmal im Jahr einen Kranz neuer Wedel, manchmal auch ein Jahr lang keinen. Du bekommst eine Pflanze von ca. 55–70 cm Höhe inklusive Topf im Ø-17-cm-Kulturtopf, frisch aus einer niederländischen Gärtnerei. Wichtig: Alle Pflanzenteile sind für Menschen, Hunde und Katzen stark giftig. Stell ihn deshalb außer Reichweite von Kindern und Haustieren.
Eigenschaften
Eigenschaften
- Botanischer Name: Cycas revoluta
- Deutsche Namen: Palmfarn, Japanischer Palmfarn, Sagopalme
- Pflanzengruppe: Palmfarne (Cycadales), Nacktsamer, weder echte Palme noch Farn
- Pflanzenfamilie: Palmfarngewächse (Cycadaceae)
- Herkunft der Art: Süden Japans (Kyushu und Ryukyu-Inseln)
- Wedel: Steif, glänzend dunkelgrün, gefiedert mit schmalen, spitzen Fiederblättchen
- Stamm: Kurz und dick, mit braunen, schuppigen Blattbasen
- Lieferhöhe: ca. 55–70 cm inklusive Topf
- Topfgröße: Ø 17 cm, Kulturtopf ohne Übertopf
- Wuchs: Sehr langsam, meist ein Kranz neuer Wedel pro Jahr
- Standort: Hell bis sonnig, im Sommer gern auf Balkon oder Terrasse
- Temperatur: Ganzjährig Zimmertemperatur, im Winter ideal hell bei 10 bis 15 °C, nicht winterhart
- Giftigkeit: Alle Pflanzenteile giftig für Menschen und Tiere, laut ASPCA giftig für Hunde, Katzen und Pferde (Cycasin)
- Herkunft: Gärtnerei in den Niederlanden
Anwendung
Anwendung
- Aufstellen: Pflanze auspacken und hell bis sonnig außer Reichweite von Kindern und Haustieren aufstellen.
- Gießen: Erst gießen, wenn die obere Hälfte der Erde trocken ist, nie in die Blattkrone.
- Düngen: Von April bis September etwa einmal im Monat Grünpflanzendünger ins Gießwasser geben.

Standort
Hier fühlt sich deine Cycas revoluta wohl: an einem sehr hellen Platz direkt am Süd-, West- oder Ostfenster, gern mit ein paar Stunden Sonne. An pralle Mittagssonne hinter Glas gewöhnst du sie langsam. Ganzjährig verträgt sie Zimmertemperatur, im Winter steht sie ideal hell bei 10 bis 15 °C, kalte Zugluft und Frost mag sie nicht. Sie wächst in gut durchlässiger Erde mit etwas Sand oder Perlite. Umtopfen musst du sie nur alle drei bis vier Jahre im Frühjahr.
Pflege
So bleibt deine Cycas revoluta glücklich: Gieß erst, wenn die obere Hälfte der Erde trocken ist, und immer am Topfrand, nie in die Blattkrone. Der häufigste Fehler ist zu viel Wasser, dann werden die Wedel gelb. Staub wischst du mit einem weichen, feuchten Tuch ab und trägst dabei Handschuhe. Von April bis September bekommt sie etwa einmal im Monat Grünpflanzendünger, im Winter machst du eine Pause.
Häufige Fragen
Wie groß ist der Palmfarn bei Lieferung?
Du bekommst eine Pflanze im Kulturtopf mit 17 cm Durchmesser, die inklusive Topf ca. 55 bis 70 cm hoch ist. Die Wedel stehen fächerförmig nach außen, deshalb ist sie etwa so breit wie hoch.
Als Naturprodukt weicht jede Pflanze in Höhe und Wedelzahl etwas ab.
Wie schnell wächst der Palmfarn?
Sehr langsam. Ältere Pflanzen bilden meist nur einmal im Jahr, im Frühjahr oder Sommer, einen Kranz aus mehreren neuen Wedeln. Manchmal setzt die Pflanze auch ein Jahr aus, etwa nach dem Umtopfen oder bei wenig Licht.
Im Zimmer legt der Stamm nur wenige Zentimeter pro Jahr zu. Deine Pflanze behält deshalb über Jahre ungefähr ihre Größe.
Ist der Palmfarn giftig für Katzen und Hunde?
Ja, sehr. Alle Pflanzenteile enthalten das Gift Cycasin, am meisten die Samen. Die ASPCA führt den Palmfarn als giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Schon kleine Mengen können Erbrechen, blutigen Durchfall, Gelbsucht und schwere Leberschäden auslösen, laut Pet Poison Helpline überlebt selbst mit Behandlung nur etwa die Hälfte der vergifteten Hunde.
In Haushalten mit Hunden oder Katzen raten wir vom Palmfarn ab. Hat ein Tier daran geknabbert, fahr sofort zum Tierarzt, auch ohne Symptome.
Ist der Palmfarn auch für Menschen giftig?
Ja. Auch für Menschen sind alle Pflanzenteile giftig, wenn sie gegessen werden, besonders für Kinder. Stell die Pflanze außer Reichweite von Kleinkindern und trag beim Schneiden und Umtopfen Handschuhe.
Wurde etwas von der Pflanze verschluckt, ruf sofort den Giftnotruf an.
Ist der Palmfarn eine Palme?
Nein. Er sieht zwar aus wie eine Palme, gehört aber zu den Palmfarnen, einer sehr alten Gruppe von Nacktsamern. Er ist näher mit Nadelbäumen und dem Ginkgo verwandt als mit Palmen. Ein Farn ist er auch nicht, nur seine jungen Wedel rollen sich beim Austreiben ähnlich auf.
Kommt die Pflanze mit Übertopf?
Nein, sie kommt im Kunststoff-Kulturtopf mit 17 cm Durchmesser. Wir empfehlen einen Übertopf mit etwa 19 bis 22 cm Innendurchmesser, in den du den Kulturtopf einfach hineinstellst.
Schlichte Töpfe in Beige, Greige oder Taupe lassen das dunkle Grün der Wedel am stärksten wirken.
Welcher Standort ist ideal?
Wir empfehlen einen sehr hellen Platz direkt an einem Süd-, West- oder Ostfenster, gern mit einigen Stunden Sonne. An pralle Mittagssonne hinter Glas gewöhnst du ihn langsam.
Steht er zu dunkel, werden neue Wedel lang, weich und hängen.
Wie oft muss ich den Palmfarn gießen?
Gieß erst, wenn die obere Hälfte der Erde trocken ist, im Sommer meist alle ein bis zwei Wochen, im Winter alle zwei bis drei Wochen nur wenig. Gieß am Topfrand und nie in die Blattkrone.
Wasser, das nach einer Viertelstunde noch im Übertopf steht, gießt du ab, denn Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule.
Warum bekommt mein Palmfarn gelbe Blätter?
Wenn die untersten, ältesten Wedel langsam vergilben, ist das normal. Werden mehrere oder junge Wedel gelb, ist meist die Erde zu nass oder der Platz zu dunkel.
Lass die Erde dann stärker abtrocknen und stell die Pflanze heller. Gelbe Wedel schneidest du erst ab, wenn sie ganz gelb oder braun sind, grüne Wedel bleiben dran.
Ist der Palmfarn winterhart?
Nein, als Topfpflanze ist er in Deutschland nicht winterhart. Von Mai bis September darf er auf einen sonnigen Balkon oder die Terrasse, bevor die Nächte unter fünf Grad fallen, holst du ihn herein.
Ausgepflanzte Exemplare überstehen nur in sehr milden Regionen kurz leichten Frost.
Wie überwintere ich den Palmfarn?
Ideal ist ein heller Platz bei 10 bis 15 °C, etwa ein kühles Treppenhaus oder ein Wintergarten. Er kann aber auch im warmen Wohnzimmer bleiben, solange er dort hell steht.
Im Winter gießt du nur sparsam und düngst nicht.
Wie dünge ich den Palmfarn richtig?
In den ersten Wochen nach der Lieferung braucht er keinen Dünger. Danach gibst du ihm von April bis September etwa einmal im Monat Grünpflanzendünger ins Gießwasser, im Winter gar nicht.
Zu viel Dünger schadet mehr als zu wenig, weil der Palmfarn empfindlich auf Salze im Substrat reagiert.
Wann muss ich den Palmfarn umtopfen?
Weil er so langsam wächst, reicht es, ihn alle drei bis vier Jahre im Frühjahr umzutopfen, wenn Wurzeln aus dem Abzugsloch kommen. Wir empfehlen einen nur wenig größeren Topf und gut durchlässige Erde, etwa Zimmerpflanzenerde mit Sand oder Perlite.
Setz den Stamm nicht tiefer als vorher und trag Handschuhe.
Was tun, wenn neue Wedel austreiben?
Neue Wedel kommen meist alle gleichzeitig aus der Mitte des Stammes. Sie sind anfangs weich und hellgrün und härten erst nach einigen Wochen aus.
In dieser Zeit stellst du die Pflanze nicht um und drehst sie nicht, sonst wachsen die Wedel schief. Gieß gleichmäßig, aber nicht in die Mitte.
Ist der Palmfarn luftreinigend?
Das wird manchmal behauptet, belastbare Messungen für normale Wohnräume gibt es aber nicht. Einen messbaren Reinigungseffekt versprechen wir deshalb nicht.
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Cycas revoluta kaufen – Palmfarn im Ø-17-cm-Topf
Die Cycas revoluta ist eine der markantesten Pflanzen, die du dir ins Zimmer holen kannst: Aus einem kurzen, dicken Stamm mit braunen Schuppen wächst eine symmetrische Krone aus steifen, glänzend dunkelgrünen Wedeln. Jeder Wedel ist fein gefiedert, die schmalen Fiederblättchen fühlen sich fest und fast lederartig an und enden in einer kleinen Spitze. Wenn du bei Florade eine Cycas revoluta kaufst, bekommst du eine Pflanze von ca. 55 bis 70 cm Höhe inklusive Topf im Ø-17-cm-Kulturtopf, frisch aus einer niederländischen Gärtnerei. Als Naturprodukt unterscheidet sich jede Pflanze etwas in Wedelzahl und Wuchsform.
Zimmerpalme mit Charakter, aber keine echte Palme
Wer eine Zimmerpalme sucht, landet beim Palmfarn fast zwangsläufig, denn mit seiner Wedelkrone sieht er aus wie eine kleine Palme. Botanisch ist er aber keine: Echte Palmen sind Blütenpflanzen, der Palmfarn dagegen gehört zu den Nacktsamern und ist mit Nadelbäumen und dem Ginkgo enger verwandt als mit jeder Palme. Für dich hat das einen praktischen Vorteil. Während viele Zimmerpalmen schnell in die Höhe schießen, wächst der Palmfarn so langsam, dass er über Jahre ungefähr die Größe behält, in der du ihn kaufst. Damit ist er die richtige Zimmerpalme für Fensterplätze, Sideboards und helle Ecken, die nicht zuwachsen sollen. Eine Ausnahme gilt: Für Haushalte mit Hunden, Katzen oder kleinen Kindern ist er wegen seiner Giftigkeit nicht geeignet.
Palmfarn: weder Palme noch Farn
Der Name Palmfarn beschreibt, wie die Pflanze aussieht, nicht, was sie ist. Die Wedelkrone erinnert an eine Palme, und wenn ein neuer Wedel austreibt, sind seine Fiederblättchen eingerollt wie bei einem jungen Farnwedel. Tatsächlich gehört der Palmfarn zu den Cycadeen, einer uralten Gruppe von Nacktsamern, die schon vor rund 280 Millionen Jahren lebte und zur Zeit der Dinosaurier weit verbreitet war. Deshalb wird er oft als lebendes Fossil bezeichnet. Statt Blüten bilden ältere Pflanzen Zapfen, wobei es männliche und weibliche Exemplare gibt. Als Palmfarn-Zimmerpflanze blüht er praktisch nie, denn bis zu den ersten Zapfen vergehen meist viele Jahre.
Warum der Palmfarn auch Sagopalme heißt
Im Handel findest du den Palmfarn oft unter dem Namen Sagopalme. Der Name geht darauf zurück, dass man in Japan früher aus dem stärkehaltigen Mark des Stammes Mehl gewonnen hat. Das ging nur nach tagelangem Auswaschen, denn roh ist das Mark giftig, und es wurde vor allem in Hungerzeiten gegessen. Mit dem Sago aus dem Supermarkt hat deine Pflanze also nichts zu tun: Der stammt heute meist aus Maniok oder aus dem Mark echter Palmen. Wenn du eine Sagopalme kaufen möchtest, ist Cycas revoluta die klassische Art für Zimmer und Wintergarten. Sie ist robust, verträgt trockene Heizungsluft und verzeiht es, wenn du das Gießen einmal vergisst.
Giftige Zimmerpflanzen: Der Palmfarn gehört zu den gefährlichsten
Unter den giftigen Zimmerpflanzen ist der Palmfarn einer der gefährlichsten, und das solltest du vor dem Kauf wissen. Alle Pflanzenteile enthalten das Gift Cycasin, am meisten die Samen. Die amerikanische Tierschutzorganisation ASPCA führt den Palmfarn als giftig für Hunde, Katzen und Pferde. Schon kleine Mengen können Erbrechen, blutigen Durchfall, Gelbsucht, Gerinnungsstörungen und schwere Leberschäden auslösen, die Leber kann innerhalb von zwei bis drei Tagen versagen. Laut Pet Poison Helpline überlebt selbst mit Behandlung nur etwa die Hälfte der vergifteten Hunde. Auch für Menschen, besonders für Kinder, ist die Pflanze giftig. In einem Haushalt mit Hunden, Katzen oder Kleinkindern raten wir deshalb vom Palmfarn ab. Hat ein Tier daran geknabbert, fahr sofort zum Tierarzt, auch wenn es noch keine Symptome zeigt.
Palmfarn Pflege: wenig Wasser, viel Licht
Die Palmfarn-Pflege ist einfach, wenn du dir eine Regel merkst: lieber zu trocken als zu nass. Gieß erst, wenn die obere Hälfte der Erde abgetrocknet ist, und gieß immer am Topfrand, nie in die Blattkrone, denn dort kann der Vegetationspunkt faulen. Im Winter reicht ein kleiner Schluck alle zwei bis drei Wochen. Von April bis September bekommt die Cycas revoluta etwa einmal im Monat Grünpflanzendünger, im Winter gar keinen. Gelbe Blätter sind beim Palmfarn meist ein Zeichen für zu viel Wasser oder zu wenig Licht. Dass die untersten, ältesten Wedel mit der Zeit vergilben, ist dagegen normal. Schneid sie erst ab, wenn sie ganz gelb oder braun sind, und trag dabei Handschuhe.
Japanischer Palmfarn: der richtige Standort
Der Japanische Palmfarn stammt aus dem Süden Japans, wo er auf den Inseln Kyushu und den Ryukyu-Inseln an sonnigen, oft felsigen Küstenhängen wächst. Entsprechend hell soll sein Standort bei dir sein: am besten direkt an einem Süd-, West- oder Ostfenster. Ein paar Stunden Sonne am Tag tun ihm gut, nur an pralle Mittagssonne hinter Glas gewöhnst du ihn langsam, sonst bekommen die Wedel braune Flecken. Steht er zu dunkel, werden neue Wedel lang und weich und hängen. Während ein neuer Wedelkranz austreibt, solltest du die Pflanze nicht drehen oder umstellen, denn die jungen Wedel richten sich nach dem Licht aus und härten erst nach einigen Wochen aus.
Ist der Palmfarn winterhart? So überwinterst du ihn richtig
Nein, als Topfpflanze ist der Palmfarn in Deutschland nicht winterhart. Ausgepflanzte Exemplare überstehen in milden Küstenregionen kurz Temperaturen bis etwa minus fünf Grad, im Topf frieren die Wurzeln aber viel schneller durch. Von Mai bis September darf er gern auf einen sonnigen Balkon oder die Terrasse, an die volle Sonne gewöhnst du ihn über ein bis zwei Wochen. Bevor die Nächte unter fünf Grad fallen, holst du ihn wieder herein. Zum Überwintern eignet sich ein heller Platz bei 10 bis 15 °C, etwa ein kühles Treppenhaus oder ein Wintergarten. Er kann aber auch im warmen Wohnzimmer bleiben, solange er dort hell steht. In beiden Fällen gießt du im Winter nur sparsam und düngst gar nicht.
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