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Hasenpfotenfarn
Hasenpfotenfarn
Humata tyermannii (syn. Davallia tyermannii)
✓ Laut ASPCA ungiftig für Katzen
✓ Fertig im Ampeltopf mit Haken
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Beschreibung
Beschreibung
Ein Farn, der mehr kann als grün sein
Viele Farne sehen sich auf den ersten Blick ähnlich: ein grüner Busch aus gefiederten Wedeln, der im Regal schnell untergeht. Wer eine Pflanze sucht, über die Besuch spricht, und dazu Katze oder Hund hat, findet im Handel erstaunlich wenig, das beides erfüllt.
Eigentlich suchst du einen Farn mit Charakter, der hängend am besten aussieht, deinen Tieren nicht schadet und ohne Umtopfen gleich an die Decke kann.
Der Hasenpfotenfarn wächst mit pelzigen Füßen über den Topfrand
Der Hasenpfotenfarn (Humata tyermannii) bildet dicke Rhizome, die mit silbrig-hellen Härchen bedeckt sind. Sie kriechen über den Topfrand und hängen außen herab wie kleine Hasenpfoten, darüber wölbt sich ein lockeres Polster aus fein zerteilten, frischgrünen Wedeln. Du bekommst ihn im anthrazitfarbenen Ampeltopf mit 17 cm Durchmesser, mit Drahtbügel und Haken, rund 20 bis 30 cm hoch und frisch aus einer niederländischen Gärtnerei. Die amerikanische Tierschutzorganisation ASPCA führt Hasenpfotenfarne der Gattung Davallia, zu der er heute meist gezählt wird, als ungiftig für Katzen und Hunde. Häng ihn hell, aber ohne direkte Sonne auf, halte die Erde leicht feucht und lass die pelzigen Rhizome frei an der Luft, dann wächst er Jahr für Jahr weiter über den Rand.
Eigenschaften
Eigenschaften
- Botanischer Name: Humata tyermannii, heute oft Davallia tyermannii
- Deutsche Namen: Hasenpfotenfarn, Bärenfußfarn
- Englische Namen: White Rabbit's Foot Fern, Bear's Foot Fern
- Pflanzenfamilie: Davalliaceae, Ordnung Tüpfelfarnartige (Polypodiales)
- Herkunft der Art: Südchina, Taiwan und Nord-Myanmar, dort auf Felsen und Baumrinde
- Besonderheit: Kriechende Rhizome mit silbrig-hellem Pelz, die über den Topfrand wachsen
- Blattfarbe: Frischgrün, Wedel fein und mehrfach zerteilt
- Lieferhöhe: ca. 20 bis 30 cm ab Topfboden, ohne Aufhängung
- Breite: Wedel rundum überhängend, rund 50 cm
- Topfgröße: Ø 17 cm, Ampeltopf in Anthrazit
- Aufhängung: Drahtbügel mit Haken, mit Haken rund 50 cm lang
- Standort: Hell bis halbschattig, keine direkte Sonne
- Temperatur: 18 bis 24 °C, nicht dauerhaft unter 12 °C
- Haustiere: Gattung Davallia laut ASPCA ungiftig für Katzen und Hunde
- Herkunft: Gärtnerei in den Niederlanden
Anwendung
Anwendung
- Aufhängen: Den Ampeltopf am Haken an einen hellen Platz ohne direkte Sonne hängen, etwa an einen Deckenhaken neben dem Fenster.
- Gießen: Gießen, sobald die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Das Wasser auf die Erde geben, nicht über die Rhizome.
- Rhizome frei lassen: Die pelzigen Rhizome nicht eingraben und nicht abschneiden. Bei Heizungsluft gelegentlich fein besprühen.

Standort
Hier fühlt sich dein Hasenpfotenfarn wohl: hell, aber ohne direkte Mittagssonne, etwa ein bis zwei Meter neben einem Ost- oder Westfenster oder hinter einer lichten Gardine. Ideal sind 18 bis 24 °C, dauerhaft unter 12 °C sollte es nicht werden, und kalte Zugluft mag er nicht. Je feuchter die Luft, desto frischer bleiben die Wedel, deshalb ist ein helles Bad mit Fenster ein sehr guter Platz. Häng die Ampel nicht direkt über die Heizung. Umtopfen musst du erst, wenn die Rhizome den Topf dicht umwachsen haben, dann in eine flache, breite Schale.
Pflege
So bleibt dein Hasenpfotenfarn glücklich: Gieß, sobald die oberste Erdschicht angetrocknet ist, und gib das Wasser auf die Erde, nicht über die Rhizome. Staunässe ist der häufigste Fehler, lass überschüssiges Wasser deshalb immer ablaufen. Die pelzigen Rhizome bleiben an der Luft, grab sie nie ein. Bei Heizungsluft besprühst du Wedel und Rhizome gelegentlich mit kalkarmem Wasser. Von April bis September bekommt er etwa alle vier Wochen Grünpflanzendünger in halber Dosis, im Winter keinen.
Häufige Fragen
Wie groß ist der Hasenpfotenfarn bei Lieferung?
Er ist ab Topfboden rund 20 bis 30 cm hoch, die Wedel ragen rundum über den Topf und bringen es auf etwa 50 cm Breite. Der Ampeltopf hat 17 cm Durchmesser. Als Naturprodukt weicht jede Pflanze etwas ab.
Wird der Hasenpfotenfarn mit Aufhängung geliefert?
Ja. Er steht in einem anthrazitfarbenen Ampeltopf mit Drahtbügel und Haken. Mit Haken misst er rund 50 cm.
Du brauchst nur noch einen Deckenhaken oder Wandarm, der das Gewicht einer frisch gegossenen Ampel trägt.
Ist der Hasenpfotenfarn giftig für Katzen und Hunde?
Nach heutigem Wissen nein. Die amerikanische Tierschutzorganisation ASPCA führt Hasenpfotenfarne der Gattung Davallia als ungiftig für Katzen und Hunde, und Humata tyermannii wird heute meist zu dieser Gattung gezählt.
Frisst ein Tier größere Mengen, kann das wie bei jeder Pflanze den Magen reizen. Hängend ist er ohnehin außer Reichweite.
Was sind die pelzigen Füße des Hasenpfotenfarns?
Das sind seine Rhizome, also kriechende Sprossachsen. Sie sind mit silbrig-hellen Härchen bedeckt, wachsen über den Topfrand und tragen die Wedel und die Wurzeln.
In der Natur klammern sie sich damit an Felsen und Baumrinde.
Darf ich die Rhizome eingraben oder abschneiden?
Bitte nicht eingraben: Unter der Erde beginnen sie zu faulen. Sie gehören an die Luft, auch wenn sie über den Rand hinauswachsen.
Abschneiden solltest du sie nur, wenn du die Pflanze vermehren möchtest. Aus den Rhizomen wachsen die neuen Wedel.
Wie oft muss ich den Hasenpfotenfarn gießen?
Gieß, sobald die oberste Erdschicht angetrocknet ist. Im Sommer ist das meist ein- bis zweimal pro Woche, im Winter seltener.
Gib das Wasser auf die Erde, nicht über die Rhizome, und lass überschüssiges Wasser ablaufen. Staunässe verträgt er nicht.
Wo hängt der Hasenpfotenfarn am besten?
An einem hellen Platz ohne direkte Mittagssonne, etwa neben einem Ost- oder Westfenster oder hinter einer lichten Gardine, bei 18 bis 24 °C.
Ein helles Bad oder die Küche sind wegen der feuchteren Luft ideal. Direkt über der Heizung trocknet er aus.
Warum bekommt mein Hasenpfotenfarn braune Wedel?
Meist ist die Luft zu trocken, die Erde war zwischendurch ganz ausgetrocknet, oder er bekommt pralle Sonne. Schneide braune Wedel am Rhizom ab, gieß gleichmäßiger und besprüh ihn bei Heizungsluft gelegentlich.
Werden Wedel und Rhizome weich und dunkel, war es dagegen zu nass.
Verliert der Hasenpfotenfarn im Winter Blätter?
Ein paar ältere Wedel können im Winter vergilben, besonders bei wenig Licht und kühlen Temperaturen. Das ist normal.
Schneide sie ab und gieß in dieser Zeit etwas sparsamer. Im Frühjahr treibt er aus den Rhizomen frisch nach.
Wie dünge ich den Hasenpfotenfarn?
Von April bis September gibst du etwa alle vier Wochen Grünpflanzendünger in halber Dosis ins Gießwasser. Im Winter düngst du nicht.
Farne sind salzempfindlich, zu viel Dünger führt zu braunen Spitzen.
Wann und wie topfe ich den Hasenpfotenfarn um?
Erst wenn die Rhizome den Topf dicht umwachsen haben, meist alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr. Nimm eine eher flache, breite Schale mit Abzugsloch und lockere, durchlässige Erde.
Setz die Pflanze nicht tiefer als vorher: Die Rhizome bleiben obenauf liegen und werden nicht mit Erde bedeckt.
Kann ich den Hasenpfotenfarn vermehren?
Ja, ganz einfach über ein 5 bis 8 cm langes Stück Rhizom mit mindestens einem Wedel. Leg es auf feuchte Erde, fixiere es leicht und halte die Luft mit einer Folienhaube feucht.
Nach einigen Wochen bildet es Wurzeln und neue Wedel.
Ist Humata tyermannii dasselbe wie Davallia?
Fast. Humata tyermannii wird heute von vielen Botanikern als Davallia tyermannii geführt. Unter dem Namen Hasenpfotenfarn laufen außerdem Davallia canariensis und Davallia fejeensis.
Unseren erkennst du an den silbrig-hellen, weich behaarten Rhizomen, die anderen haben braune Rhizome.
Ist der Hasenpfotenfarn luftreinigend?
Dazu gibt es keine belastbaren Untersuchungen. Die bekannte NASA-Studie von 1989 hat ihn nicht getestet, und spätere Auswertungen zeigen, dass Zimmerpflanzen in einer Wohnung die Luft kaum messbar verbessern.
Freu dich an ihm als Hingucker und lüfte trotzdem regelmäßig.
Darf der Hasenpfotenfarn im Sommer nach draußen?
Ja, an einen schattigen, windgeschützten Platz, sobald die Nächte dauerhaft wärmer als 15 °C sind. Direkte Sonne verträgt er nicht.
Draußen trocknet die Erde schneller aus, kontrolliere sie deshalb oft. Im September holst du ihn wieder herein.
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Hasenpfotenfarn kaufen: der Farn mit den pelzigen Füßen
Der Hasenpfotenfarn hat seinen Namen von seinen Rhizomen. Diese kriechenden Sprosse sind dicht mit silbrig-hellen Härchen besetzt, wachsen über den Topfrand und hängen außen herab, sodass sie tatsächlich an kleine Hasenpfoten erinnern. Darüber steht ein lockeres Polster aus fein zerteilten, frischgrünen Wedeln. Wenn du einen Hasenpfotenfarn kaufen möchtest, bekommst du ihn bei Florade fertig im anthrazitfarbenen Ampeltopf mit 17 cm Durchmesser, mit Drahtbügel und Haken. Er ist rund 20 bis 30 cm hoch, seine Wedel ragen rundum über den Topf, und er kommt frisch aus einer niederländischen Gärtnerei. Du kannst ihn direkt aufhängen, Umtopfen ist vorerst nicht nötig.
Humata tyermannii: Steckbrief des Bärenfußfarns
Botanisch heißt der Hasenpfotenfarn Humata tyermannii. Er gehört zur Familie der Davalliaceae, und viele Botaniker führen ihn inzwischen als Davallia tyermannii, weil sich die Gattungen Humata und Davallia kaum trennen lassen. Im Englischen heißt er Bear's Foot Fern, daher der deutsche Zweitname Bärenfußfarn, oder White Rabbit's Foot Fern. Wild wächst er in Südchina, Taiwan und im Norden Myanmars, und zwar nicht im Boden, sondern auf Felsen und Baumrinde. Dort halten ihn die Rhizome fest und nehmen Feuchtigkeit aus Luft und Moos auf. Wie alle Farne blüht er nicht, sondern bildet Sporen an der Unterseite der Wedel.
Davallia und Rabbit Foot Fern: welcher Hasenpfotenfarn ist das?
Unter dem Namen Hasenpfotenfarn werden mehrere nah verwandte Farne verkauft. Davallia canariensis stammt von den Kanaren und der Iberischen Halbinsel, Davallia fejeensis aus Fidschi und ist im Englischen als Rabbit Foot Fern bekannt. Beide haben braune bis rotbraune, eher borstige Rhizome. Unser Humata tyermannii ist an seinen silbrig-hellen, weich behaarten Rhizomen zu erkennen und bleibt mit kürzeren Wedeln etwas kompakter. In der Pflege unterscheiden sich die Arten kaum: Alle mögen es hell, warm und luftfeucht, und bei allen gehören die Rhizome an die Luft, nicht in die Erde.
Farn hängend: der Hasenpfotenfarn als Ampel
Kaum ein Farn sieht hängend so gut aus wie der Hasenpfotenfarn. In der Ampel siehst du von unten genau das, was ihn ausmacht: die pelzigen Rhizome, die rundum über den Rand wachsen und außen am Topf herabhängen, und die fein zerteilten Wedel, die sich darüber wölben. Unser Farn kommt deshalb schon als Ampel, im Ø-17-cm-Ampeltopf mit Drahtbügel und Haken. Mit Haken misst er rund 50 cm, häng ihn also so auf, dass du die Erde zum Gießen noch bequem erreichst, etwa an einen Deckenhaken neben dem Fenster oder an einen Wandarm. Achte darauf, dass die Ampel nicht direkt über der Heizung hängt, denn warme, trockene Luft steigt nach oben.
Die pelzigen Rhizome: warum sie über den Topfrand wachsen
Die pelzigen Füße sind keine Wurzeln, sondern Rhizome, also kriechende Sprossachsen. Aus ihnen wachsen nach oben die Wedel und nach unten feine Wurzeln. In der Natur klettern sie über Rinde und Stein, deshalb wollen sie auch im Topf an der Luft bleiben. Grab sie nicht ein und drück sie nicht in die Erde, sonst beginnen sie zu faulen. Schneide sie auch nicht ab, nur weil sie über den Rand wachsen, denn genau dort entstehen neue Wedel. Bei trockener Heizungsluft freuen sie sich, wenn du sie ab und zu fein besprühst. Mit den Jahren umwachsen sie den ganzen Topf und machen den Hasenpfotenfarn immer dichter.
Hasenpfotenfarn Pflege: gießen, sprühen, düngen
Bei der Pflege des Hasenpfotenfarns ist Gleichmäßigkeit wichtiger als Menge. Gieß, sobald die oberste Erdschicht angetrocknet ist, im Sommer etwa ein- bis zweimal pro Woche, im Winter seltener. Gib das Wasser auf die Erde und nicht über die Rhizome, und lass überschüssiges Wasser ablaufen, denn Staunässe verträgt er nicht. Am besten bekommt ihm zimmerwarmes, kalkarmes Wasser. Etwas trockener als ein Schwertfarn darf er stehen, weil die Rhizome Wasser speichern. Von April bis September gibst du etwa alle vier Wochen Grünpflanzendünger in halber Dosis, im Winter keinen. Alte, vergilbte Wedel schneidest du direkt am Rhizom ab.
Hasenpfotenfarn Standort: hell, warm und luftfeucht
Der beste Standort für den Hasenpfotenfarn ist hell, aber ohne direkte Mittagssonne, etwa ein bis zwei Meter neben einem Ost- oder Westfenster oder hinter einer lichten Gardine. Zu viel Sonne verbrennt die feinen Wedel, an zu dunklen Plätzen wächst er nur langsam. Ideal sind 18 bis 24 °C, dauerhaft unter 12 °C sollte es nicht werden. Weil er feuchte Luft schätzt, fühlt er sich in einem hellen Bad mit Fenster oder in der Küche besonders wohl. Kalte Zugluft und ein Platz direkt über der Heizung lassen dagegen die Wedel vertrocknen. Im Sommer darf er an einen schattigen, geschützten Platz auf Balkon oder Terrasse.
Hasenpfotenfarn vermehren: aus einem Stück Rhizom
Den Hasenpfotenfarn zu vermehren ist einfacher als bei den meisten Farnen. Schneide im Frühjahr ein 5 bis 8 cm langes Stück Rhizom ab, an dem mindestens ein Wedel oder eine Triebspitze sitzt. Leg es auf eine flache Schale mit feuchter, lockerer Erde und drück es nur leicht an oder fixiere es mit einer kleinen Drahtklammer, ohne es einzugraben. Eine Haube aus Folie oder ein umgedrehtes Glas hält die Luft feucht. An einem hellen, warmen Platz bildet das Stück nach einigen Wochen Wurzeln und neue Wedel. Auch ältere Pflanzen lassen sich beim Umtopfen in Stücke mit eigenen Wedeln teilen.
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